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die VolksLiedWerke und -Archive Österreichs und Südtirols
             
 
Verbund der VolksLiedWerke BIS-C 2000 Web-Katalog
Österreichs und Südtirols Satz anzeigen

Titel: 1./1.

Identangaben Besitzer: WVLW* IDN: 19131
Enthalten in ¬Das¬ Wienerlied: Sammlung von Wienerliedern
Seite(n) S. 234 - 237
Hauptsachtitel ¬Die¬ letzten zwa Pülcher
Hauptsachtitel normiert ¬Die¬ letzten zwei Gauner
Liedanfang G'stohl'n hab'n ma nix, g'nomma hab'n ma nix
Zusatzinformation In dem Lied "Die letzten zwa Pülcher" zeigt sich ein reizvolles Spiel mit der scheinbaren Nicht-Unterwerfung ins gesellschaftliche Gefüge. Das Nichtstun wird zum Lebensprogramm erkoren. Es sei besser als arbeiten. Zudem spiegelt das Lied eine „verehrende“, kokettierende Haltung gegenüber dem Gaunerleben, hier personifiziert von den letzten zwei Pülchern.
Ludwig Mika, der Sohn vom Gesangshumoristen und Volkslieddichter Franz Mika, hat bei diesem Lied insbesondere im Refrain auf ein älteres Lied zurückgegriffen, das von Johann Sioly und Wilhelm Wiesberg stammt: „Die zwa Pülcher“. Ludwig Mika scheint hier allerdings als Komponist auf, was urheberrechtlich sehr interessant ist. Das Lied ist heute in Wien durchaus populär. Es hebt sich von der gängigen Schwelgerei im wienerischen Pathos durch hintergründigen Witz und Sarkasmus ab.
Refrain normiert Ohne Unterstand beschließen wir unseren Lebenslauf
Verantwortl. Personen AV Malliart, F. [Bearbeiter] ; Mika, Ludwig [Text] ; Mika, Ludwig [Komponist]
Musikgattung Inhalt_<Wien> - Wienerlied - [Textgattung]
Ton- und Taktart F [Tonart] ; 3/4 [Taktart]
Liedanfang normiert Gestohlen haben wir nichts, genommen haben wir nichts
Refrain Ohne Unterstand beschließen wir unsern Lebenslauf! Da seh'ns die letzten zwa Pülcher, jetzt hört sich das Pülcherleb'n auf.
Sprache Deutsch
Objekt (Multimedia)
Strophen/Gesamttext G'stohl'n hab'n ma nix, g'nomma hab'n ma nix, mir san die ehrlichsten Leut, drum hab'n ma mit der Arbeit gar kaner a freud. Mir trag'n a blau's Fiata, san allerweil fix, aber tuan tan ma, wenn m atäten, aber tuan tan mir nix. Und im Winter, da müass' ma uns plag'n, da fahr'n ma mit'n Aufspritzwag'n. Und im Sommer, da sg'n ma se: Hörn's, da kehr'n ma mitanand' den Schnee. Ohne Unterstand beschließen wir unsern Lebenslauf! Da seh'ns die letzten zwa Pülcher, jetzt hört sich das Pülcherleb'n auf. [Strophe 1]
Und kommt dann a Ruah nach der ewigen Jagd, dann nehm' ma uns im Prater a Hütt'n in Pacht. Wir hängen heraus unser beider Portraits und verlangen von an jeden a Sechserl Entree. Und der Ederl vor der Tür, der schreit als wie a Stier, und der Karl hintendrein, hörn's, da sing' ma den Refrain: Hereinspaziert, s'ist hier der letzte Ausverkauf! Da seh'ns die letzten zwa Pülcher, jetzt hört sich das Pülcherleb'n auf. [Strophe 2]

 
       
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